Ute Linz hat an den Universitäten Darmstadt und Freiburg/Breisgau ein Doppelstudium in Chemie und Biologie abgeschlossen. Ihre molekularbiologische Diplomarbeit über Papillom-Viren fertigte sie bei Prof. Harald zur Hausen (Nobelpreis  Medizin, 2008) am Inst. f. Virologie der Univ. Freiburg an.  Die Promotion zum Dr.rer.nat. erfolgte an der Universität Köln. Die Experimente zu ihrer radiochemisch-molekularbiologischen Disseration hat sie, gefördert von der "Studienstiftung des Deutschen Volkes" am Forschungszentrum in Jülich bei Prof. Gerhard Stöcklin durchgeführt. Ihr Medizinstudium absolvierte sie an der RTWH Aachen. Sie ist Mitglied der Ärztekammer Berlin.

Nach einer mehrjärigen Tätigkeit als Projektleiterin in einem industriellen  Auftragsforschungsunternehmen in Köln folgte ein zweieinhalbjähriger Forschungsaufenthalt am National Cancer Institute der National Institutes of Health, Bethesda, USA . Als "Visiting Fellow" der Fogarty-Foundation forschte sie auf dem Gebiet der Tumorvirologie und der Genetik von Papillomviren.

Nach ihrer Rückkehr aus den USA war sie als Laborleiterin am Chemotherapeutischen Forschungsinstitut (Georg Speyer Haus) Frankfurt mit der Entwicklung eines Diagnoseverfahrens für den AIDS-Erreger HIV befasst.  Im Forschungszentrum Jülich konzentiert sich ihre heutige wissenschaftliche Arbeit  auf die Behandlung von Tumoren. Ionenstrahltherapie und die Therapie maligner Gliome bilden dabei einen Schwerpunkt.

Als Expertin hat sie u.a. die Europäische Kommission in  Brüssel, die World Health Organization (WHO) in Genf, und das Bundesforschungsministerium in Bonn beraten.

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